Die wertvolle Zeit

Podcastfolge #21

Man gerät leicht ins Micromanagement und damit in Stresssituationen, wenn man Aufgaben nicht klar zwischen Dinglichkeit und Wichtigkeit zu unterscheiden lernt. Doch selbst wenn man das beherrscht, ist man immer noch nicht Herr seiner Aufgaben: Man muss auch lernen auszuhalten, dass dringliche Aufgabe unerledigt bleiben, damit man sich den (meist langfristig) wichtigen Aufgaben widmen kann …

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Vor einigen Jahren während Herrn Stöckerts Studiums ist ihm diese Wechselwirkung zwischen Wichtigkeit und Dringlichkeit und deren Auswirkungen auch im privaten Umfeld deutlich geworden: Einer seiner Professoren hielt jeden Samstagvormittag eine Übungsstunde zu dem Prüfungsstoff, deren Teilnahme freiwillig aber äußerts hilfreich zum Bestehen der Prüfung war. In der ersten Unterrichtseinheit stellte der Professor den Studenten die Frage, wie es sein kann, dass viele Studenten nicht die Zeit/Disziplin/Motivation aufbringen an einem Samstag zu lernen und stattdessen lieber in Kauf nehmen, bei Nicht-Bestehen der Prüfung für die wiederholte Teilnahme noch mehr Zeit/Disziplin/Motivation aufbringen zu müssen.

Für einen Studenten bedeutete das zum Beispiel:
Wichtige Aufgabe: Kursbesuch am Samstagvormittag
Dringliche Aufgabe: Freitagabend neue Kontakte knüpfen und dafür am Samstag ausschlafen

Diesen Konflikt lösen wir im Alltag immer wieder unterbewusst, indem wir nicht jeder Verabredung oder jedem Event zusagen, sondern uns z.B. stattdessen Zeit für unsere Gesundheit oder Kinder nehmen. Schwieriger wird es jedoch im Berufsalltag, wenn das Alltagsgeschäft immer wieder einen von größeren Projekten wie die Umsetzung einer funktionierenden Prozesslandschaft abhält.

Haben Sie an einem persönlichen Beratungsgespräch Interesse, während dem einer unserer Consultants Ihre individuelle Situation und mögliche weitere Schritte gemeinsam mit Ihnen bespricht? Dann freuen wir uns über Ihren Kontakt mit uns.

Herzliche Grüße
Malte Stöckert